Das vom SRIW e.V. koordinierte Forschungsvorhaben wurde auf die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin eingeladen.

 

Das seit Januar 2016 laufende Forschungsprojekt zur Förderung des Selbstdatenschutzes „PGuard“ stellt auf der Internationalen Funkausstellung, die vom 01.09. bis zum 06.09. in Berlin stattfindet, den aktuellen App-Prototypen, den „DATENSCHUTZscanner“, vor.

Der SRIW e.V. freut sich, dass das Forschungsprojekt bei dessen Mitgliedsunternehmen, der Deutschen Telekom AG, auf Gefallen stößt. Denn da die Deutsche Telekom AG sich für datenschutz- und verbraucherfreundliche Lösungen einsetzt und den DATENSCHUTZscanner als eine besonders gelungene Umsetzung ansieht, findet die Präsentation auf dem IFA-Messestand der Deutschen Telekom AG statt (Halle 21 / 101).

Über den DATENSCHUTZscanner

Der DATENSCHUTZscanner ist eine App, die Verbraucherinnen und Verbraucher darüber informiert, wie andere Apps mit ihren persönlichen Daten umgehen. Darüber hinaus zeigt der DATENSCHUTZscanner Handlungsmöglichkeiten auf, die Datenverarbeitungen von Apps entsprechend der eigenen Datenschutzpräferenzen anzupassen.

Der SRIW e.V. zeichnet hierbei insbesondere für die juristische Expertise verantwortlich. Jörn Wittmann, Geschäftsführer des Selbstregulierung Informationswirtschaft e.V.: „Die Digitalisierung führt zu einem Anstieg der Verarbeitung personenbezogener Daten. Dies sollte aber nicht zugleich zu einem verringerten Verständnis der Betroffenen über die stattfinden Datenverarbeitungen führen.“ Die durch den DATENSCHUTZscanner verbesserte Transparenz soll Verbraucherinnen und Verbraucher in die Lage versetzen, das gesetzliche Leitbild der informationellen Selbstbestimmung aktiv auszuüben.

Deswegen werden Rechtstexte – wie z.B. Datenschutzerklärungen und AGB – automatisiert ausgewertet. Außerdem werden die konkreten Datenströme mit den ausgewiesenen Datenströmen verglichen.

„Selbstbestimmung fängt stets bei den Betroffenen selbst an.“, so Wittmann, „Die bereitgestellten Informationen sollen daher Betroffene nicht bevormunden, sondern durch allgemeinverständliche Aufklärung in die Lage versetzen, die Datenverarbeitungen auf ihren mobilen Endgeräten anhand eigener Vorstellungen zu bewerten und ggf. anzupassen.“

Anmeldung zur Beta-Phase

Für alle, die keine Gelegenheit haben, die IFA zu besuchen: Im Frühjahr 2018 beginnt die Beta-Phase. Registrieren Sie sich schon jetzt um als EarlyBird den Prototypen des DATENSCHUTZscanner selbst zu erleben und aktuelle Meldungen des Forschungsprojekts zu erhalten:

Anmeldung

Hintergrund

PGuard ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Forschungsprojekt mit einem Gesamtfördervolumen von ca. 2 Mio. EUR. Die Förderung erfolgt innerhalb der Bekanntmachung „Selbstbestimmt und sicher in der digitalen Welt“ (Erfahren Sie hier mehr).

Am Forschungskonsortium sind die Partner mediaTest digital, InfAI e.V., Quadriga Hochschule Berlin und SRIW e.V. beteiligt.

Kontakt

Bei Fragen zum IFA-Auftritt oder zum Projekt wenden Sie sich gerne an die Projektleitung:

Selbstregulierung Informationswirtschaft e.V.
Albrechtstraße 10B
10117 Berlin

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+49-30-30808799-0