Im Rahmen des Parlamentarischen Frühstücks von EOS am 10. November 2016 referiert der SRIW im Wege eines Impulsvortrags zu ko-regulatorischen Ansätzen, die Vertrauen schaffen und gleichzeitig Betrug in der digitalen Welt eindämmen können.

Starre gesetzliche Regelungen, insbesondere bloße Informationspflichten, können hierzu nicht genügen. Die Reaktionszeit ist der Schnelllebigkeit stets wechselnder Betrugsmaschen nicht gewachsen. Überbordende Informationspflichten können einerseits missachtet werden und schützen im Ergebnis nicht vor falschen Angaben. Zudem setzen Informationspflichten bereits einen selbstbewussten und selbstbestimmten Nutzer voraus. Vorzugswürdig erscheinen daher insbesondere kolaborative Ansätze zwischen Wirtschaft, Gesetzgeber und Verbraucherschützern, die z.B. in ko-regulatorischen Instrumenten wie Kodizes münden könnten.